QM
5 | 07.02.2021

Cem Yilmaz

Wenn es etwas gibt, das Menschen miteinander verbindet, dann sind es ihre Narben. Auch wenn sie für das Auge erstmal unsichtbar sind.

Der Autor dieses außergewöhnlichen Romans lässt uns auf den Flügeln des Schicksals umhergleiten, um uns galoppierend auf dem Rücken der Bestimmung in Sicherheit zu wiegen.

Scheinbar ganz gewöhnliche Menschen werden durch ihre eigene Vergangenheit katapultiert und mit der daraus resultierenden Gegenwart konfrontiert. Erst zum Schluss, längst nach dem man sich als Leser unbewusst in den eigenen, vergessenen Narben verloren hat, ist es die Zeit des Lesens, welche es schafft, eben diese Wunden zu heilen.

Danke für die Leseerfahrung, die von nun an auch außerhalb der Seiten dieses Buches, mich tagtäglich mit großer Demut bereichern wird.

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